Ziel der Aufgabe war es ein kleines Quantum- GIS-Projekt zu erstellen. Als Grundlage nahm man die Topographischen Karte 100 von Rheinland- Pfalz. Diese öffnete man mit Hilfe der Funktion "Rasterlayer hinzufügen" in Qantum GIS. Weiterhin öffnete man mit der Funktion "Vektorlayer hinzufügen" die Karten mit den verschiedenen Verwaltungsgrenzen für Gemeinden, Verbandsgemeinden und Landkreise in dem Programm. Nun änderte man, indem man die Layereigenschaften aufrief, bei der Option "Darstellung" die Linienstärke und Farbe der verschiedenen Vektorlayer. Dabei sollte darauf geachtete werden dass sowohl Farbe als auch Linienstärke logisch gewählt werden. Als nächstes wurde der Vektorlayer Naturschutzgebiete eingefügt und auch dort entsprechend die Linienstärke und die Farbe verändert.Hier sollte zusätzlich als Füllung eine diagonale Schraffur eingefügt werden. Unter der Option "Beschriftung" sollten nun für die die Gemeinden und die Naturschutzgebiete die Namen eingefügt werden. Dabei soll vorallem auf eine passende Farbwahl und die Lesbarkeit beachtet werden. Um letzteres zu gewährliesten musst man einen weißen Puffer hinter die Wörter einfügen um sie von der Umgebung abzugrenzen. Zuletzt benannte man die verschiedenen Layer im Legendenteil um und ordnete sie logisch an. Nun musste man nur noch mit Hilfe der Attributtabelle an die Verbandsgemeinde Weilerbach ranzoomen und von diesem Ausschnitt mit Hilfe der Funktion "Bild speichern als.." ein Bild machen.
Ein Ellipsoid ist eine höherdimensionale Entsprechung einer Ellipse, ein geometrischer Körper mit gekrümmter Oberfläche. Die Oberfläche kann, durch Koordinaten für Positionen auf der Oberfläche, mathematisch beschrieben werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ellipsoid
2. Wie ist die Bezeichnung des Ellipsoid der beim GK-System verwendet wird?
Die Bezeichnung für das Ellipsoid bei dem GK- System ist Bessel/Krassowski Ellipsoid.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bessel-Ellipsoid
3. Worin besteht der Unterschied zwischen geographischen und projizierten, kartesischen Koordinaten?
Geographische Koordinaten beschreiben die Lage eines Punktes auf der Erde. Dabei geht man vom Ermittelpunkt als Ursprung (0;0) aus. Die Breitengrade werden dabei durch die nach Norden zeigende z- Achse, die Längengrade durch die horizontale x-Achse dargestellt. Der y- Wert wird durch NN (Normalnull) festgelegt. Die Punkte werden in diesem System durch eine Strecke und zwei Winkel dargestellt.
Abb. 2: Geographische Koordinaten auf der Erdkugel http://de.wikipedia.org/wiki/Geographische_Koordinaten
Kartesische Koordinaten nennt man die Koordinaten in einem rechtwinkligen (kartesischen) Koordinatensystem. Die Punkte werden durch die die x, y und z Achse festgelegt. Es gibt ein Rechthändiges und ein linkshändiges Koordinatensystem.
Projizierte Koordinaten sind Koordinaten die von einer gekrümmten Fläche auf eine Ebene projiziert werden.
4. Welche Projektionsart liegt dem Gauß-Krüger-System zu Grunde?
Transversale Mercatorprojektion Dabei handelt es sich um eine Zylinderprojektion, bei der im Gegensatz zu normalen Projetion der Zylinder um 9o° gedreht ist. Die Mercator Projektion ist winkeltreu.
6. Um welche Einheiten handelt es sich bei GK-Koordinaten?
Die Rechts- und Hochwerte werden in Metern angegegeben.Um negative Werte bei den Rechtswerten zu vermeiden, wird zu diesem Wert beim Gauß-Krüger-Merdianstreifensystem ein konstanter Wert von 500.000 m addiert.
7. Was versteht man in diesem Zusammenhang unter dem Begriff 'Meridian'?
Ein Meridian ist ein senkrecht auf dem Äquator stehender und vom Nord- zum Südpol laufender Halbkreis.
http://de.wikipedia.org/wiki/Meridian
8. Warum werden im GK-System sog. Meridianstreifen verwendet?
Die Abbildung des Erde in die Ebene ist nicht ohne Verzerrungen möglich. Um diese Verzerrungen möglichst gering zu halten, unterteilt man die Abbildungsfläche in sogenannte Meridianstreifen. Die Fläche wird dabei in 3° breite Meridianstreiefen eingeteilt.
9. Wie erkennt man die Kennziffer des verwendeten GK-Streifens an einer Koordinate?
Jeder Meridianstreifen erhält eine Kennziffer. Diese leitet sich aus der Gradzahl des Mittelmeridians ab (0°, 3°, 6°,...) ab. Die Kennziffer erkennt man dann an der erstem Ziffer einer Koordinate.
11. Übersetzen Sie die Begriffe ‚Easting’ und ‚Northing’ im aktuellen Kontext.
Mit Easting ist der Rechtswert gemeint.Als Rechtswert wird in kartesischen geografischen Koordinatensystemen der Abstand einer Koordinate zur (nach Westen verschobenen) Abszisse des Koordinatensystems bezeichnet.
Mit Northing ist der Hochwert gemeint.Als Hochwert wird der nördliche Abstand einer Koordinate zu ihrem Fußpunkt auf der Basislinie des Koordinatensystems bezeichnet.
12. Was versteht man unter den Begriffen 'False Easting' und False Northing?
Unter false easting und false Northing versteht man das Verändern der Koordinaten Hilfe einer Additionskonstante Für Positionen in der nördlichen Hemisphäre ist der Ursprung festgelegt als "false easting" von 500,000 und als "false northing" von 0. Für Positionen in der südliche Hemisphäre ist der Ursprung festgelegt als "false easting" von 500,000 und als "false northing" von 10,000,000.
13. Werden 'False Easting' und 'False Northing' beim GK-System eingesetzt?
Beim GK-System wird nur "false Easting" eingesetzt. Die Additionskonstante beträgt 500 000m und bewirkt, dass negative Zahlenwerte vermeiden werden. "False Northing" kommt hingegen nicht zum Einsatz, da dieses die Distanz zum Äquator verändern würde, was im Falle des GK-Systems nicht nötig ist.
14. Erläutern Sie kurz die Abkürzungen 'OGC', 'SRS' und 'EPSG Code'.
Das Open Geospatial Consortium (OGC) ist eine 1994 gegründete gemeinnützige Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Entwicklung von raumbezogener Informationsverarbeitung (insbesondere Geodaten) auf Basis allgemeingültiger Standarts zum Zweck der Interoperabilität festzulegen. Dabei baut sich das OGC aus Mitgliedern von Regierungsorganisationen, privater Industrie und Universitäten auf, deren Mitgliedschaft im OGC aber kostenpflichtig ist. Das registrierte Markenzeichen ist OpenGIS. Derzeit gehören dem OGC über 350 Mitglieder an, hierunter namhafte wie Google, Microsoft, die NASA und Oracle.
Ein Koordinatenreferenzsystem ist ein Koordinatensystem, das durch Verknüpfung mit einem Datum auf die reale Welt bezogen ist. Im Falle eines Geodätischen Datums oder Vertikalen Datums handelt es sich bei der realen Welt um die Erde.
Der Begriff wurde in der Norm ISO 19111 Geographic Information - Spatial referencing by coordinates eingeführt und definiert. Er wird in der Regel mit CRS (für coordinate reference system) abgekürzt. Ein Synonym ist das mit GML eingeführte SRS (spatial reference system).
EPSG Codes sind weltweit eindeutigen 4- bis 5-stelligen Schlüsselnummern für Koordinatenreferenzsysteme.